Begleithundeausbildung


Ziel der Begleithundeausbildung ist die Begleithundeprüfung, die, bei unserem Verein zweimal jährlich stattfindend, als Voraussetzung sowohl für den Turnierhundesport als auch für die Vielseitigkeitsausbildung fungiert.

Da sie außerdem nicht nur dem Hund ein hohes Maß an Gehorsam und Konzentration, sondern auch und vor allem dem Hundeführer einige Kompetenzen in Bezug auf Umgang mit dem Hund abverlangt, eignet sie sich auch sehr gut für unerfahrene Hundehalter, die schlicht ein wenig Hilfe bei der Erziehung ihres Hundes benötigen, ohne gleich die Begleithundeprüfung ablegen zu wollen. Denn eine solche Arbeit fördert auch die Bindung zwischen Hund und Herrchen, was wiederum nicht nur die weitere Erziehung und Ausbildung, egal auf welchem Gebiet, erleichtert, sondern auch eine Bereicherung im täglichen Miteinander mit dem Vierbeiner darstellt. Natürlich freuen wir uns trotzdem über jeden, der sich dazu entscheidet, einen Schritt weiter zu gehen und auf die Begleithundeprüfung hinzuarbeiten, und eventuell auch in den Vielseitigkeits- oder Turnierhundesport einzusteigen. 

 

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Prüfung in jeglichem Bereich des Hundesports ist jedoch die Mitgliedschaft in einem vom dhV (Deutscher Hundesportverband) anerkannten Hundsportverein. Üben unter Anleitung können bei uns aber auch Nicht - Mitglieder, allerdings ist hier ein Betrag von 2 € pro Übungsstunde fällig.

 

Für Anfänger ist als erste Stufe unsere Gruppenübungsstunde ideal, die samstags ab 14 Uhr stattfindet. Hier besteht eine Gruppe meist aus vier bis sechs Hunden, sodass, dank zweier Ausbilderinnen, auf jedes Mensch – Hund – Team sorgfältig eingegangen werden kann. Die nächste Stufe bedeutet dann eine etwas größere Gruppe, in der die Übungen schneller, selbstständiger und mit höherem Schwierigkeitsgrad ausgeführt werden. Schließlich gelangen Hund und Hundeführer dann in die Phase der Einzelübung, wo vor allem die Freifolge die Schwierigkeit nochmals erhöht, und außerdem die Zeit gekommen ist, noch etwas an der genauen und schönen Ausführung zu feilen.

 

Die Begleithundeprüfung


Die Begleithundeprüfung besteht aus zwei Teilen. Zum ersten ist dies der Gehorsamsteil, in dem Hund und Hundeführer nach einem bestimmten Schema verschiedene Übungen wie Bei – Fuß – Gehen, Schnell – Langsam – Wechsel, Sitz und Bleib, Platz mit Herankommen, und einige andere absolvieren müssen. Zum zweiten gibt es den sogenannten „Verkehrsteil“, in dem unter anderem die Reaktionen des Hundes auf Autos, Fahrräder und Jogger getestet werden. Zudem muss der Hund sich bei der zu Beginn der Prüfung stattfindenden Wesenskontrolle vom Richter anfassen und durch Chip  oder Tätowiernummer identifizieren lassen.

Hundeführer, die noch nie zuvor an einer Prüfung im Hundesport teilgenommen haben, müssen zudem einen schriftlichen Theorietest bestehen, der ähnlich dem Theorieteil der Führerscheinprüfung, aus Fragen mit mehreren ankreuzbaren Antwortmöglichkeiten besteht. In der Regel stellt dieser Test jedoch kein großes Hindernis auf dem Weg zum Bestehen der „verkehrssicheren Begleithundeprüfung“ dar.

Für das Laufschema bitte hier, für die Prüfungsordnung hier klicken.

 

 

 

Der Gehorsamsteil

Wie bereits oben beschrieben, gilt es hier anhand einiger Übungen, die in einem festgelegten Schema zu absolvieren sind, den Gehorsam des Hundes unter Beweis zu stellen. Gefordert werden

Der Verkehrsteil

 

Dieser Teil besteht aus mehreren kleineren Übungen, zum Beispiel

Zusammen mit der Wesenskontrolle dient der Verkehrsteil der Sicherstellung der Wesensfestigkeit und Alltagstauglichkeit des Hundes. Solch ein exakter Gehorsam wie in der Unterordnung wird hier nicht gefordert, weshalb dem Verkehrsteil die meisten Hundeführer auch deutlich gelassener entgegen sehen als dem ersten Teil.